Publikationen und aktuelle Studien

STARRT-AKI Studie (STandard versus Accelerated initiation of Renal Replacement Therapy in Acute Kidney Injury)

This study will determine whether, in critically ill patients with severe acute kidney injury (AKI), a strategy of accelerated (early) initiation of renal replacement therapy (RRT), compared to a standard (delayed) strategy for initiation of RRT contributes to improved 90-day survival and recovery of kidney function. Weitere Informationen erhalten Sie auf der ESICM Homepage bzw. durch Kontaktaufnahme zum nationalen Koordinator für Österreich (michael.joannidis@i-med.ac.at).


VITDALIZE

This is a multicentre, placebo-controlled double-blind phase III randomised clinical trial to examine the effect of high-dose vitamin D3 on 28-day mortality in adult critically ill patients with severe vitamin D deficiency. Weitere Informationen erhalten Sie auf der ESICM Homepage bzw. durch Kontaktaufnahme zur Studienleiterin Assoz.-Prof. Dr. Karin Amrein (karin.amrein@medunigraz.at).


DecubICUs

Dieses Projekt untersucht in einer  multizentrischen internationalen Ein-Tages Prävalenz Studie am 15.05.2018 die Häufigkeit und Begleitumstände von Decubitus auf Intensivstationen. Weitere Informationen erhalten Sie auf der ESICM Homepage bzw. durch Kontaktaufnahme zum nationalen Koordinator für Österreich (philipp.eller@medunigraz.at).


YELENNA

Das Projekt untersucht in einer multizentrische prospektive deskriptive Analyse  Charakteristika und klinischen Verlauf von hämato-onkologischen PatientInnen mit ARDS, welche die Einschlusskriterien für veno-venöse extracorporale  Membranoxygenierung erfüllen. Weitere Informationen erhalten Sie auf der ESICM Homepage bzw. durch Kontaktaufnahme zum Studienleiter Assoz. Prof. PD Dr. Peter Schellongowski (peter.schellongowski@meduniwien.ac.at).


TTM2 Trial

The TTM2 trial is a continuation of the collaboration that resulted in the previous Target Temperature Management after out-of-hospital cardiac arrest trial (hereafter: TTM1). With its planned size TTM2 will supersede the TTM1 trial as the largest trial on temperature management as a post-cardiac arrest intervention. This planned trial is an international, multicentre, parallel group, non-commercial, randomised, superiority trial in which a target temperature of 33°C after cardiac arrest will be compared to normothermia with early treatment of fever (≥37.8°C). Weitere Informationen erhalten Sie auf der TTM2 Homepage bzw. durch Kontaktaufnahme zum nationalen Koordinator für Österreich Univ. Prof. Dr. Michael Joannidis (michael.joannidis@i-med.ac.at).


Empfehlungen zur Prognosebeurteilung bei zerebraler Hypoxie nach kardiopulmonaler Reanimation

Österreichische interdisziplinäre Konsensuskonferenz

In den letzten Jahren wurden zahlreiche Prognoseparameter zur Beurteilung der zerebralen Hypoxie nach kardiopulmonaler Reanimation untersucht. Diese Parameter umfassen neben klinischen Daten und klinischen Scoresystemen verschiedene klinisch-neurologische Befunde, biochemische Parameter, elektrophysiologische Untersuchungen und neurodiagnostische bildgebende Verfahren.

Ziel der österreichischen interdisziplinären Konsensuskonferenz war die kritische Evaluierung dieser Parameter und die Empfehlung welche Parameter bzw. diagnostischen Maßnahmen zu welchem Zeitpunkt eine prognostische Aussage über eine potentielle neurologische Rehabilitation nach zerebraler Hypoxie ermöglichen. Aus mehr als 100 unterschiedlichen Parametern wurden 26 Parameter identifiziert, die, basierend auf Ergebnisse wissenschaftlicher Publikationen, eine prognostische Aussage ermöglichen. Diese Parameter müssen jedoch hinsichtlich der Einschätzung der Evidenz und deren Stärkegrad als Grundlage für prognostische Empfehlungen unterschiedlich beurteilt werden.

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Empfehlungen zum Thema Therapiebegrenzung und -beendigung an Intensivstationen

Intensivmedizinisches Handeln findet zu einem großen Teil in Grenzsituationen statt, in denen die Möglichkeiten des medizinisch „Machbaren“ dem tatsächlichen Nutzen für einen Patienten gegenübergestellt werden müssen. Es besteht Einverständnis darüber, dass es Aufgabe und Ziel der Intensivmedizin ist, Leben zu erhalten und nicht Sterben zu verlängern. Darüberhinaus stellt sich aber aufgrund intensivmedizinischer Fortschritte und auch der Entwicklungen in anderen medizinischen Bereichen die Frage, ob es in einer konkreten, aussichtslos gewordenen Situation gerechtfertigt ist, eine Behandlung zu begrenzen oder zu beenden.

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